Rezepturen

Blutige Marys

Liquor.com steht seit 2009 im Dienste von Getränkeliebhabern und Branchenexperten. Unsere Autoren gehören zu den angesehensten der Branche und unsere Rezepte werden von Barkeepern beigesteuert, die das wahre “Who is Who” der Cocktailwelt sind.

Bloody Mary cocktail on a tray with citrus and olives

liquor.com / Tim Nusog

Die Bloody Mary ist einer der berühmtesten Cocktails der Welt, da sie selbst den wildesten Morgen noch aufpeppen kann. Ihre Ursprünge sind nicht ganz klar, aber prähistorische Möglichkeiten deuten auf Fernando “Pete” Pettit hin, einen Barkeeper in der King Cole Bar Mitte der 1930er Jahre und im St. Regis in New York City.

Die erste Bloody Mary soll sieben Zutaten enthalten haben: Wodka, Tomatensaft, Worcestershire-Sauce, schwarzer Pfeffer, Selleriesalz, Tabasco und Zitronensaft. Aber wie bei vielen klassischen Getränken gibt es auch hier zahlreiche Variationen. Beliebte Varianten sind Bloody Maria (mit Tequila), Red Snapper (mit Jeans) und Caesar, eine kanadische Kreation, die Muschelsaft enthält. Hinzu kommen Rezepte, die von Bars, Barkeepern und Liebhabern der Spezies erfunden wurden, und so gibt es unzählige einzigartige Variationen des Cocktails auf Tomatenbasis, von einer dicken scharfen Soße bis hin zu einem Tropfen Guinness als Krönung.

In jüngster Zeit hat die Bloody Mary einen Wettlauf der Garnierungen ausgelöst, da Restaurants und Bars ihre Drinks mit verrückten Garnierungen wie Speck, Krabbenspießen und mehr ergänzen. Im Zweifelsfall fängt man am besten mit einem klassischen Rezept an und arbeitet sich dann zu dem vor, was man mag, sei es eine einfache Peperoni-Pizza oder die Lieblingsgetränkemischung aus der Flasche.

Trotz der endlosen Variationen bleibt Bloody Mary’s, egal wie man sie zubereitet, diskutabel. Sie ist ein nahrhaftes Frühstück und ein Mittel gegen Kater, alles in einer roten Verpackung, und einer der wenigen Cocktails, die man morgens und abends trinken kann. Was kann man sich sonst noch wünschen?

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