Rezepturen

Grüne Margarita

Liquor.com steht seit 2009 im Dienste von Getränkeliebhabern und Branchenprofis. Unsere Autoren gehören zu den angesehensten in der Branche und unsere Rezepte tragen zu Barkeepern bei, die das wahre “Who’s Who” in der Cocktailwelt sind.

A thin-walled rocks glass sits on a gray concrete surface. The glass holds a vivid green cocktail over ice, garnished with a lime wheel.

liquor.com / Tim Nusog

Eines der lustigen Dinge in der sich ständig erweiternden Welt der Cocktails ist, dass Barkeeper ständig neue Zutaten finden und sie nicht in Alkoholika oder Drinks verwenden. Oft handelt es sich dabei um Früchte, Gewürze und Sirupe, manchmal aber auch um pflanzliche Zutaten. Zum Beispiel können Erbsen in einem Sirup püriert und mit einer Spirituose wie Tequila kombiniert werden, wie bei einer grünen Margarita. Diese verspielte Version der Margarita stammt von dem berühmten Barkeeper und Getränkeschriftsteller Naren Young, und ihre Farbe entspricht ihrem Namen.

Wie jede gute Margarita beginnt sie mit einem hochwertigen Blanco-Tequila. Für den Orangenlikör entscheidet sich Young für einen Convivia. Er eignet sich hervorragend für Margaritas, kann aber auch durch etwas wie Controit oder Grand Marnier ersetzt werden, falls gewünscht. Anstelle von einfachem Sirup oder anderen Süßungsmitteln wird für grüne Margaritas jedoch getrockneter Wermut verwendet. Dieser beleuchtet das Getränk und fügt Salz und Kräuter hinzu.

Das auffälligste Merkmal dieser Margarita ist jedoch das Erbsenpüree. Neben den frischen Erbsen enthält das Püree auch Verjus. Verjus ist ein nicht gezuckerter, ungegorener Saft, der aus unreifen Trauben gewonnen wird, oft aus denen, die zur Weinherstellung verwendet werden. Es gibt ihn in vielen Varianten und er hat im Allgemeinen einen starken, sauren, süßen, essigartigen Geschmack. Zusammen mit einer Prise Salz und Zucker ergänzen sie den Geschmack der Erbsen. Bei der Herstellung von Pürees ist es wichtig, frische Erbsen zu verwenden. Gefrorene Erbsen führen zu matschigen Drosseln ohne die nötige Süße.

Das Endergebnis ist ein leuchtend grünes Gänseblümchen mit intensiven pflanzlichen Noten und dezenter Süße. Perfekt, um es an einem Frühlingsabend im Garten zu genießen.

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