Rezepturen

Staudamm

Liquor.com steht seit 2009 im Dienste von Spirituosenliebhabern und Branchenprofis. Unsere Autoren gehören zu den angesehensten der Branche und unsere Rezepte stammen von Barkeepern, die wahre “Koryphäen” der Cocktailwelt sind.

A highball glass is filled with a light gold cocktail topped with foam. The drink rests on black marble, and the background is solid black.

Liquor.com / Tim Nusog

Diese Version des Rum Sour wurde vor mehr als 40 Jahren von einem gewissen Wilfred Sands kreiert. Damals war er Barkeeper im exklusiven Lyford Cay Club in New Providence, Bahamas. Er passte das Rezept für Gäste an, die angeblich einen Rum wollten, der “nicht zu süß” war. Heute serviert er das Getränk immer noch als Chefmixer in der Red Turtle Tavern in der John Watling’s Distillery in Nassau, Bahamas. Auf der Website der John Watling’s Destillerie wird er liebevoll und respektvoll Onkel Will genannt.

Der nächste Verwandte von Rum Dum ist der ikonische Daiquiri. Allerdings wird beim Rum Dum die Limette durch Zitronensaft und der einfache Sirup durch einfachen Zucker ersetzt. Für ein schaumiges, seidiges Mundgefühl wird auch Eischnee hinzugefügt. Während es üblich ist, in Drinks gemischten Rum zu verwenden, verzichten wir hier darauf und geben einen dunkleren bernsteinfarbenen Rum darüber. Dies verleiht dem Getränk im übertragenen und im wörtlichen Sinne eine zusätzliche Schicht.

Wie bei allen Rumsorten kann man immer mit dem Rum spielen, den man gerade zur Hand hat. Schließlich war John Watling Rum noch nicht erhältlich, als Sands 1971 den ersten Rum Dum formulierte. Es wird jedoch empfohlen, leichten Rum für die Basis des Getränks und dunkleren Pot Still Rum für den Float zu verwenden. Pot-Still-Rums enthalten oft einen reichhaltigen und rustikalen Geschmack, den viele Rum-Liebhaber lieben, einen “Funk” im Aroma. Die Verwendung eines so einzigartigen Rums für einen Float bedeutet, dass sich der Rumdamm beim Trinken verändert. Er beginnt mit der intensiven Wildheit des Pot Stills und geht dann in die milden, süßen und sauren Elemente des Getränks selbst über. Schließlich verschmilzt der Rest des Floats auf natürliche Weise mit dem Getränk und verändert sich weiter, wenn die Aromen miteinander verschmelzen. Der Float ist auch ein optischer Leckerbissen, da die Rumschicht vom Rest des Getränks getrennt ist.

Das Schichten des Rums kann ein wenig knifflig sein. Ein Tipp ist, den Löffel verkehrt herum auf das Getränk zu legen und den Rum langsam hinter den Löffel zu gießen, damit der zusätzliche Rum nicht die Oberfläche des Cocktails durchbricht.

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